Gedichte
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Abbas, was nur mit dir geschah ?

Als du all die Kinder sahst,
drunter Sukaina deren Held du warst.
Wie sie alle vom Durst klagen,
welche Schmerzen sie plagen.

Zu Hussain richtest du nun deinen Blick
und Hussain weiß was jetzt kommt, bricht ihn sein Genick,
Bruder Hussain um Erlaubnis bitte ich dich,
oh du meiner Augen das Licht,
lass mich nachgehen meiner Pflicht.

Mich den Feind zu stellen,
um zu zeigen warum all mich Sohn Alis nennen!

Hussain unter Tränen nun sagt mein Bruder geh,
im Paradies ich dich erst wieder seh.

Doch zuvor von Zainab und Sukaina nehme Abschied,
egal was geschieht!

Sukaina ruft oh geliebter Onkel Abbas bringst du mir das Wasser? Doch das Gesicht von Abbas wird in dem Moment blasser.

Geliebte Sukaina du Licht meiner Augen,
was würde ich ohne dich nur taugen?

Schenke mir eine letzte Umarmung bevor ich geh
und ich dich im Diesseits zum letzten Mal seh!

Bruder Abbas ruft nun Zainab die vom Zelt eilt,
du bist der der mein Herz vom Schmerz heilt.

Du gabst mir ein Versprechen,
du wirst es doch nicht brechen?

Schwester Zainab nein,
ich werde immer sein dein.

Mit meiner Tat werde ich es vervollständigen das Versprechen
und keines Fall brechen.

Bitte Bruder, geh nicht,
der Schmerz er sticht,
ich will dich nicht verlieren von meiner Sicht.

Schwester bevor ich geh,
so bitte versteh,
dass ist hier das letzte Mal dass ich dich seh!

In der einen Hand das Schwert,
in der anderen was noch mehr hat wert,
die Fahne und stiegst auf das Pferd.

Ein letzter Blick zurück zum Zelt
und du siehst wie Zainab zu Boden fällt
und du bist nicht da der sie sonst hält.
Tapfer wie auch anders gedacht,
zeigtest du von der Kunst des Kampfes die volle Pracht.

Zum Wasser da kamst du an,
voller Durst doch du hielst dich dran.

Oh Seele bleib stark,
egal wie hart.

Mein Bruder Hussain selbst voller Durst,
so meine Seele bleibe ohne Furcht!

So füllte Abbas den Behälter mit Wasser und sein Blick gerichtet in Richtung Zelt,
so kämpfte tapfer weiter unser Held.

Doch nun sank die Fahne runter,
was verbirgt sich drunter?
Sein Arm fiel,
doch Abbas nicht verlor sein Ziel.

Doch wieder sank die Fahne tief,
er jetzt ohne Arme weiter lief.

Ohne Halt vom Pferd auf den Boden fiel,
Doch trotzdem er wollte erreichen das Ziel!

Ein Auge bedeckt mit Blut, das andere getroffen vom Pfeil,
Hussain wo bist du mein sicheres Seil?

Auf den Boden Karbalas nun Abbas liegt,
ein Engel um ihn herum fliegt

der Engel um Abbas weint,
Muhammad und Ali wo ihr nur seid?

Abbas, Abbas, ruft Hussain nun,
was soll ich denn jetzt nur tun?

Du warst von mein Rücken der Halt,
jetzt fühl ich alles wird so kalt.

Abbas, wahrlich du warst und bleibst immer unser Held,
dein Mut ist es was uns zu dir hält
und glaube mir deine Fahne nie wieder fällt!