Die Schlacht von Hunain

Kennst du die Geschichte über die Schlacht von Hunain?

Mit der Eroberung Mekka’s ehrte Allah (swt) nicht nur Seine Gesandten und alle Muslime zu gleich, sondern er rettet zeitgleich Sein Land, Sein heiliges Haus aus den Händen der Götzendiener und Islamablehner, und ließ Dutzende von Menschen in Seine wundervolle Religion eintreten.

Aber nicht nur positives brachte die Einnahme Mekka’s mit sich.
Am 6. Shawwal 8 nHd ereignete sich die Schlacht von Hunain, in welcher die islamablehnenden Stämme der Hawazin sowie der Thaqif voller Überzeugung den Propheten Muhammad (saw) bekämpften, mit dem Ziel die Muslime zu bekriegen, den Islam zu vernichten und seine Ausbreitung zu verhindern. Dies geschah unter der Leitung von Malik ibn Auf al-Nasri. Die Schlacht von Hunain wird im Heiligen Quran erwähnt.

“Allah hat euch an vielen Orten unterstützt, und auch am Tag von Hunain, als eure große Zahl euch gefiel, von euch aber nichts abwenden konnte. Die Erde wurde euch eng trotz ihrer Weite. Daraufhin kehrtet ihr den Rücken. Dann sandte Allah Seine beruhigende Gnade auf seinen Gesandten und auf die Gläubigen herab. Und Er sandte Truppen, die ihr nicht sehen konntet, herab und peinigte diejenigen, die ungläubig waren. Das ist die Vergeltung für die Ungläubigen.” (9:25-26)

Die Stämme der Hawazin sowie der Thaqif stellten ein Armee auf, aus Männer, Frauen und Kindern um gemeinsam mit ihrem gesamten Hab und Gut in den Kampf gegen die Muslime zu ziehen. Als die Nachricht darüber in Mekka ankam und den Propheten (saw) erreichte, ließ er zwar Truppe und Verteidigung aufstellen, wollte einen Krieg aber vermeiden.

Die Abwehrtruppen des Propheten (saw) erreichten nachts das Tal von Hunain, als sie überraschend angegriffen wurden. Malik ibn Auf al-Nasri ließ seine Soldaten bereits nachts positionieren und versteckt Stellung einnehmen, sodass es zu diesem überraschenden Angriff kam.

Dies sorgte leider dafür, dass viele Muslime den Rückzug antraten. Der Prophet (saw) sowie seine treuesten und engsten Gefährten, İmam Ali (as.) sowie dessen Onkel Abbas ibn Abd-ul-Mutallib kämpften tapfer weiter, nicht zuletzt auch um jeglichen Schaden der noch wachsenden Religion, dem Islam, fernzuhalten.

Dank der Hilfe von Allah (swt), flohen die Kämpfer der Hawazin letztendlich und die Muslime kehrten später nach Mekka zurück.
Malik ibn Auf al-Nasri suchte Zuflucht in Taif, welches ihm auch von den Muslimen, die ihm und seiner Gruppe folgten gewährt wurde. Danach traten sie ihre Rückreise nach Mekka an.

Später trafen weitere Männer der Truppe von Malik ibn Auf al-Nasri in Taif ein, gaben an Muslime zu sein und bekamen daraufhin ihr Vermögen welches sie bei der Flucht in der Schlacht zurückließen zurück, Gefangene wurden frei gelassen und viele Menschen nahmen den Islam an und wurden Muslime; selbst Malik ibn Auf al-Nasri.
Dies sprach für den edlen und reinen Charakter des Propheten (saw) und überzeugt das Volk Taif’s vom Islam, wodurch es zu weiteren Konvertierungen kam.

In diesem Kampf gegen die Feinde des Islams war es İmam Ali (as.), der dem Propheten (saw) nie von der Seite wich, und sein eigenes Leben für das des Propheten einsetzte. Aber auch Abbas ibn Abd-ul-Mutallib, Fadhl ibn Abbas, Usama ibn Zaid, Abu Sufyan ibn Harith und Rabiya ibn Harith.

Nicht die Anzahl der Kämpfer entscheidet über Sieg oder Niederlage, viel wichtiger ist es sich mit dem Waffe  der Religion und des Glaubens zu wappnen und für Allah (swt) zu kämpfen und alleinig die Bindung zur Ahlulbayt (as.) konnte den Muslimen helfen und sie erretten.

So heißt es im Heiligen Quran:
“O die ihr glaubt, wenn ihr Allâh helft, hilft Er euch und festigt eure Füße.” (Sûra 47:7)