Gedichte
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Sukaina

In Karbala riefst du nach Wasser doch das Wasser kam nicht.
Dein Vater kam und du erwartest über dein Onkel einen Bericht.
Die Tränen deiner Augen fallen auf den Boden während dein Vater spricht.
Während er dir von Abbas berichtet erkennst du wie dein Vaters Rücken bricht.

Du gabst dir die Schuld dass Abbas ohne Wasser kam zum Zelt.
Dass Abbas ohne Arme vom Pferd auf dem Boden fällt.
Dass der Boden Karabalas jetzt die Fahne von Abbas hält.
Dass Abbas wegen dir ging damit er deinen Durst auf Null stellt.

Doch Sukaina es war nicht deine Schuld.
Sukaina bleib wie deine Tante Zainab voller Huld.
Dein Onkel Abbas kannte dich und deine Geduld.
Sukaina es war nicht deine sondern vom Feind die Schuld.

Nie wieder Durst nie wieder hörte man deine Klage.
Sukaina wie schmerzhaft war in Karbala deine Lage.
Du sahst in Karbala des Feindes Plage.
Doch Vater wo ist Abbas Leichnam war deine Frage.