Donnerstag , 21 November 2019

Anweisungen zum Fasten im Quran

Nahezu jeder Muslim weltweit und die komplette islamische Welt bestreitet jährlich einen gemeinsamen Weg. In dieser Zeit wird Frömmigkeit, Enthaltsamkeit, Geduld, Mitgefühl, Bescheidenheit und insbesondere der Koran ganz groß geschrieben. Die Rede ist vom heiligen Monat Ramadan.

In diesem bekannten Monat beginnen alle Muslime ca. 30 Tage, sprich einen Monat zu fasten. Das heißt man verzichtet von der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang auf jegliche Zufuhr in den Körper, bis man das Fasten bricht. Gerade zu unserer jetzigen Zeit ist es für die Muslime besonders schwierig, da der Monat Ramadan in den nächsten Jahren im Sommer stattfinden wird. Das erschwert die Fastenzeit zwar, jedoch wird der Lohn umso mehr sein.

Sobald der Neumond gesichtet wird, erfahren die Muslime durch die Rechtsgelehrten, dass der Fastenmonat seinen Anfang nimmt. Besonders in diesen Tagen wird dazu aufgerufen nicht einfach die Zeit bis zum Fastenbrechen abzusetzen, sondern sich auf die vorher genannten relevanten Werte zurückzubesinnen, die sowohl im heiligen Monat, als auch im Islam allgemein von großer Bedeutung sind.

Man sollte sich viel mit dem Koran beschäftigen, ihn rezitieren, studieren, denn schließlich steht er im Mittelpunkt des Monats, seine Herabsendung fand in dem Monat statt.

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In der Sure 2 ab dem Vers 183 bis 187 wird genau das Fasten erklärt, was gemacht werden darf und was nicht.
Ihr Gläubigen! Euch ist vorgeschrieben, zu fasten, so wie es auch denjenigen, die vor euch lebten, vorgeschrieben worden ist. Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig sein. (Das Fasten ist) eine bestimmte Anzahl von Tagen (einzuhalten). Und wenn einer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet (und deshalb nicht fasten kann, ist ihm) eine (entsprechende) Anzahl anderer Tage (zur Nachholung des Fastens auferlegt). Und diejenigen, die es (an sich) leisten können, sind (wenn sie es trotzdem versäumen) zu einer Ersatzleistung (fidya) verpflichtet, (nämlich) zur Speisung eines Armen. Und wenn einer freiwillig ein gutes Werk leistet, ist das besser für ihn. Und es ist besser für euch, ihr fastet, wenn (anders) ihr (richtig zu urteilen) wisst. (Fastenzeit ist) der Monat Ramadan, in dem der Koran (erstmals) als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist, und (die einzelnen Koranverse) als klare Beweise (baiyinaat) der Rechtleitung und der Unterscheidung (? al-furqaan). Und wer von euch während des Monats anwesend ist, soll in ihm fasten. Und wenn einer krank ist oder sich auf einer Reise befindet (und deshalb nicht fasten kann, ist ihm) eine (entsprechende) Anzahl anderer Tage (zur Nachholung des Versäumten auferlegt). Allah will es euch leicht machen, nicht schwer. Macht darum (durch nachträgliches Fasten) die Zahl (der vorgeschriebenen Fastentage) voll und preist Allah dafür, dass er euch rechtgeleitet hat! Vielleicht werdet ihr dankbar sein. Und wenn dich Meine Diener nach Mir fragen: ‚ICH bin gewiss nahe, erhöre das Bittgebet des Bittenden, wenn er an Mich Bittgebete richtet; so sollen Sie Mir folgen und den Iman an Mich verinnerlichen, damit sie das Wahre treffen.‘ Es ist euch erlaubt, zur Fastenzeit bei Nacht mit euren Frauen Umgang zu pflegen. Sie sind für euch, und ihr für sie (wie) eine Bekleidung. Allah weiß (wohl), dass ihr (solange der Umgang mit Frauen während der Fastenzeit auch bei Nacht als verboten galt) euch (immer wieder) selber betrogen habt. Und nun hat er sich euch (gnädig) wieder zugewandt und euch verziehen. Von jetzt ab berührt sie (unbedenklich) und geht dem nach, was Allah euch (als Zugeständnis für die Nächte der Fastenzeit) bestimmt hat, und esst und trinkt, bis ihr in der Morgendämmerung einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden könnt! Hierauf haltet das Fasten durch bis zur Nacht! Und berührt sie nicht, während ihr (zur Andacht) an den Kultstätten verweilt! Das sind die Gebote Allahs. Verstoßt nicht dagegen! So macht Allah den Menschen seine Verse klar. Vielleicht würden sie gottesfürchtig sein.“.                                                   

Allah verdeutlicht uns im heiligen Buch die Regeln und die Wichtigkeit des Fastens.