Donnerstag , 21 November 2019

Das empfohlene Fastenbrechen

Mit dem Auftreten des Abendgebetes endet für die Muslime gleichzeitig die Fastenzeit eines langen Fastentages. Mit Freude begeben sich Muslime in dieser Zeit zum gemeinsamen Gottesdienst, denn selbst das gemeinsame Essen (Iftar) ist für sie ein Gottesdienst, für das sie belohnt werden. Doch ist dies einzig allein das Resultat eines langen Fastentages?

Natürlich praktizieren Muslime freiwillige Taten mit und nach dem Fastenbrechen, die ihren Fastentag einen weiteren besonderen Geschmack geben. Hierfür bestehen zahlreiche Taten; einen kurzen Einblick darüber stellen wir euch hier vor.

Bei Sonnenuntergang beginnt die Zeit des Abendgebetes. So ist es selbst nach einem Fastentag erwünscht, vor dem Essen (Iftar) gemeinsam das Abendgebet zu praktizieren. Dabei ist es sehr empfehlenswert die Sure al-Qadr zu lesen oder verschiedene Bittgebete zu rezitieren, da die Zeit hierfür die Beste ist, damit dies angenommen wird.

Für Muslime ist die Gemeinschaft und das gemeinsame Fastenbrechen, sei es unter Familie, Freunden, Bekannten oder in der Moschee oder gemeinsam mit den Armen von großer Bedeutung. Einem Bedürftigen oder einen Mitmenschen Essen oder Trinken anzubieten, sei es nur eine Dattel oder ein Schluck Wasser, hat einen hohen Wert. Man gedenkt aneinander, man teilt miteinander und man genießt gemeinsam und mit Dank, alles was man durch die Barmherzigkeit des Schöpfers besitzt.

Es ist sehr zu empfehlen vor dem Fastenbrechen an den Schöpfer zu gedenken und folgendes zu sagen:

„Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Oh Gott segne Muhammad und die Familie von Muhammad. Oh Gott für Dich fasten wir und von deiner Gabe brechen wir unser Fasten und auf Dich verlassen wir uns, so akzeptiere von uns, denn Du bist der Hörende, der Wissende.“

Mit diesen lieben Worten bricht man sein Fasten. Sehr empfehlenswert nimm man ein Dattel zu sich, denn so hat es der islamische Prophet auch getan. Auch bricht man sein Fasten mit Salz und nicht zu vergessen ist, dass man dem Anderen etwas anbietet, denn nur so zeigt sich die Liebe, die Nächstenliebe dieses Fastens und nur so wächst unsere Barmherzigkeit zueinander, vor allem im
heiligen Monat Ramadan.