Verbotstage fürs Fasten

Es gibt Tage, an denen es verboten (arab. haram) ist, zu fasten. Diese Verbotstage sind zum einen der Tag des Opferfestes (arab. Eid ul-Adha) und zum anderen der Tag des Ramadan-Festes, den sogenannten Bayram (arab. Eid ul-Fitr). Aber es gibt noch mehr solche Fastenverbotstage, die im Folgenden geklärt werden.

Für den Pilger bei der Pilgerfahrt (arab. Hadsch) gibt es nämlich auch solche Ausnahmen. An den Taschriyq-Tagen, das sind die die Tage vom 11.-13. Dhul-Hidscha, in denen der Pilger sich in Mina aufhalten kann, ist das Fasten ebenfalls verboten. Denn das Essen und Trinken des Pilgers ist ein Gastmahl Gottes.

Außerdem zählt das Fasten am Tag von Aschura für die Schiiten als verpönt (arab. makruh), während bei Sunniten das Fasten an diesem Tag als empfohlen (arab. mustahab) gilt.

Des Weiteren ist es verboten, am Ende des Monats Schaaban mit der Absicht des verpflichtenden Fastens des Monat Ramadan zu fasten. Jedoch kann man an dem Tag ein empfohlenes Fasten vollziehen. Ist man sich am 30. Schaaban unsicher, ob es bereits der erste Tag im Monat Ramadan ist oder nicht, ist ein sogenannter Zweifeltagsfasten an dem Tag erlaubt. Man sollte allerdings mit der Absicht der Unsicherheit über den Tag fasten.